Klavierkonzert Viktoria Hirschhuber

Sonntag, 27. April 2025
18.00 Uhr
Haus der Kultur, Anif

Eintritt: €15:00
Klavierkonzert Viktoria Hirschhuber

Programm

 

Frédéric Chopin (1810-1849): Polonaise-Fantaisie in As-Dur, Op. 61

 

 

Robert Schumann (1810 – 1856): Waldszenen Op. 82

  1. Eintritt
  2. Jäger auf der Lauer
  3. Einsame Blumen
  4. Verrufene Stelle
  5. Freundliche Landschaft
  6. Herberge
  7. Vogel als Prophet
  8. Jagdlied
  9. Abschied

 

Franz Schubert (1797 – 1828): Fantasie in C-Dur D 760 „Wandererfantasie“

 

  1. Allegro con fuoco ma non troppo
  2. Adagio
  3. Presto
  4. Allegro
CURRICULUM VITAE VON VIKTORIA HIRSCHHUBER

„Bei einem meiner letzten Meisterkurse lernte ich die junge, hochbegabte Pianistin Viktoria Hirschhuber kennen. Selten bin ich einer Künstlerin begegnet, die so wie sie Musik mit ganzem Herzen liebt und die Fähigkeit besitzt, ihre Liebe in Töne umzusetzen.“, schreibt Paul Badura-Skoda. Diese Liebe zur Musik entfachte der ergreifende Klang der Brucknerorgel, als Viktoria drei war. 15-jährig wurde die Österreicherin Jungstudentin am Mozarteum Salzburg, wo sie mit 17 in Pavel Gililovs Klasse kam. Bei ihm schloss sie ihre Konzertfachstudien Klavier (Bachelor und Master Soloausbildung) jeweils mit Auszeichnung und Bestnoten ab. Seit 2023 vervollkommnet Viktoria Hirschhuber ihre pianistischen Fertigkeiten an der Zürcher Hochschule der Künste als Studentin des weltweit gefeierten Pianisten Konstantin Scherbakov.


Wegweisende Prägungen verdankt sie Meisterkursen bei einigen der gefragtesten Klavierprofessoren wie P. Badura-Skoda, L. Howard, E. Leonskaja, L. Natochenny, P. Ovtcharov, M. Raekallio, A. Siirala, M. Voskresensky und L. Zilberstein. 2019, 2021 und 2024 folgte sie ihren Einladungen zur Liszt-Akademie auf Schloss Schillingsfürst und 2022 und 2024 nahm sie an der „International Piano Academy Disentis“ in Graubünden teil.


Beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“ gewann sie in der Kategorie Klavier Solo fünfmal in Folge 1. Preise beim Landeswettbewerb sowie 2012 und 2014 den 1. Preis auf Bundesebene und zusätzlich mehrere Sonderpreise (u.a. Steinway-Sonderpreis). Für eine „herausragende Interpretation“ wurde ihr bei Vienna Young Pianists der C.P.E.-Bach-Preis verliehen. Weiters ist sie Gewinnerin des Förderpreises des 1. Tiroler Klassik-Instrumentalistenpreises 2017. Von einer hochkarätigen Fachjury wurde sie 2018 einstimmig zur Stipendiatin von „Live Music Now!“ gewählt und erhielt 2022 erneut ein Stipendium dieser Stiftung. Im selben Jahr ging sie als vierfache Preisträgerin des internationalen Klavierwettbewerbs Münchner Klavierpodium hervor. Sie erhielt zweimal das Leistungsstipendium des österreichischen Bildungsministeriums und ihre 2022 verfasste Abschlussarbeit über Schuberts G-Dur-Sonate D 894 gewann den „Preis für eine exzellente Masterarbeit“.

 

Seit 2013 sammelt Viktoria Hirschhuber regelmäßig wertvolle Konzerterfahrungen durch solistische Engagements in Österreich (u.a. Festspielhaus Erl, Ehrbar-Saal Wien), Liechtenstein, der Schweiz (u.a. in Zürich, Baden und für die Schweizerische Liszt-Gesellschaft in Basel), in Italien (Kursaal Meran), Deutschland, auf Malta und in Georgien (Batumi Art Center). Klavierkonzerte von Beethoven, Chopin, Schumann und Grieg führte sie mit Orchestern im In- und Ausland auf und sie war auch als Solistin im Tirol Concerto von Glass sowie 2023 in Beethovens Tripelkonzert zu hören. Besonders hervorzuheben ist ihr Auftritt als 18-jährige Solistin mit dem Georgischen Staatsorchester beim Batumi Music Fest. Seit 2016 gastiert sie im Bayerischen Rundfunk, um dort mit Mitgliedern des Münchner Rundfunkorchesters Kammermusik zu spielen. 2024 debütiert sie beim Flimsfestival in Graubünden und im Wiener Musikverein. Ein Rezensent des Schwabacher Tagblatts schreibt: Viktoria Hirschhuber „dürfte schon in wenigen Jahren zu den gefragten Stars der Klassik-Szene gehören – die Voraussetzungen sind da: Gefühl und Verstand in Idealbalance.“

 

Die Pianistin erweitert ihren musikalischen Horizont kontinuierlich: zunächst durch ihr Zweitinstrument Viola und 2016/17 durch Clavichord-Stunden. Seit 2023 erhält sie an der ZHdK Orgelunterricht vom Zürcher Grossmünsterorganisten Andreas Jost, bei welchem sie seit Herbst 2024 die berufsbegleitende Weiterbildung zur Organistin „DAS Kirchenmusik Orgel“ absolviert.